VOX Tonelab LE Floorboard
Info
- Anzahl der Verstärkertypen: 16
- Anzahl der Boxentypen: 11
- Anzahl der Effekte: 50
- Pedaltypen: 16
- Modulationstypen: 11
- Delay-Typen: 11
- Reverb-Typen: 11
- Rauschunterdrückung: 1
- Expression Pedale/Control Schalter: 1x zur stufenlosen Kontrolle aller Parameter in Echtzeit, frei belegbar
- 1x Control Schalter zur Parameter Aktivierung (Tap Eingabe oder Schaltfunktion), frei belegbar
- Anzahl der Programmspeicher: 120 (30 Bänke x 4 Speicher)
- Audio-Eingänge: Input x1, Insert-Rückweg x1
- Audio-Ausgänge: Ausgänge x3 (TRS, symmetrisch/unsymmetrisch)
- S/P Dif Optisch, Insert Send x1, Kopfhörer x1, Level-Regler (für Output-Buchsen und Phones-Anschluss)
- Röhrenbestückung: 1 x 12AX7/ECC83 in der patentierten ValveReactorTM Röhrenendstufenschaltung
- Signalverarbeitung: A/D-Wandlung: 24 Bit, D/A-Wandlung: 24 Bit, Sampling-Frequenz: 44.1kHz
- Tuner: Stimmbereich: A0~C7 (27,5~2093Hz), Kammertonfrequenz: A= 438~445Hz
- Andere Anschlüsse: MIDI IN x1, MIDI OUT x1, ~AC9V x1, STANDBY-Schalter
- Leistungsaufnahme: 18W
- Abmessungen: 500 x 80 x 249 mm (B x H x T)
- Gewicht: 4,2 kg
- INKLUSIVE original AC/AC-Netzteil, 9VAC 3,0A KRKA169EV
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Bewertungen
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Gast schrieb zum Kauf von Vox Tonelab LE Floorboard:
Tja, was soll man sagen...ich habe ein Tonelab LE...und meins hat ein regelbares Noise Gate.
Ist nur ein wenig schwer zu finden: Amp + Cab gleichzeitig drücken, dann einfach per Drehregler die Parameter einstellen,
Fürti
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cub meint über den Kauf von Vox Tonelab LE Floorboard:
oberfett, nicht zu vergleichen mit zoom, korg oder line 6.
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DizzyKrissi sagt zu dem kauf von Vox Tonelab LE Floorboard:
Habe mir vor knapp über einem Jahr das Zoom G7 geholt und war auch relativ zufrieden damit. Da ich aber hauptsächlich in einer Bluesband spiele, habe ich Ausschau nach einem Effektprozessor gehalten, der Röhrenähnliche Sounds erzeugen kann, die druckvoll und authentisch klingen. Da ich mir einen VOX-AD15 zugelegt habe und ziemlich begeistert davon bin, dachte ich mir, dass der Tonelab LE genau meine Lösung darstellen würde.
Nun also zum Test:
- Cleansounds klingen gut, sogar röhrenähnlicher als die des G7
- die VOX-AC-Simulationen sind ebenfalls relativ gut
- die Zerrsounds der Highgain-Simulatoren haben genügend Gain, ABER:
sie drücken einfach nicht und klingen flach - das gilt insgesamt für alle Sounds. Zudem brutzeln sie zusehr nach übersteuerter Röhre, anstatt gleichmäßig zu singen - ähnlich einem Hot-Rod-Deluxe bei Vollanschlag (und der Fender ist sicherlich kein Vorreiter in Sachen Highgain Sounds).
Das G7 klingt etwas Hifi-mäßiger und feinaufgelöster und die Zerrsounds drücken richtig
- das G7 verfügt über limitierte Speakersimulationen, die aber ausreichend sind
- das Tonelab verfügt dagegen über eine Unmenge differenzierter Boxensimulationen, die alle ihren eigenen Charakter haben und den Grundsound enorm beeinflussen
Effekte:
- beim Tonelab sind die Effektkombinationen eher begrenzt, genauso wie deren Einstellungsmöglichkeiten. Das ist aber kein Nachteil, da die wesentlichen Parameter verändert werden können.
- leider haben die Effekte keine räumliche Tiefe im Gegensatz zum Zoom G7, welches sehr räumlich und fein daherkommt
- Delay und Reverb des Zoom sind absoluter Hammer und das Geld alleine Wert
- Tonelab Reverb und Delays sind ok
- Leider ist der Compressor des Tonelab nicht mit anderen Effekten frei kombinierbar - ein riesiger Nachteil
Noise-Reduction:
- Zoom verfügt über eine super Noise-reduction, so dass selbst bei Gain im Vollanschlag im Ruhezustand nichts zu hören ist (je nach Schwellenwert)
- Das Tonelab scheint gar nicht über so etwas zu verfügen und so hat man ein permanentes Rauschen bei hohen Verzerrungsgraden.
Robustheit:
Beide Geräte wirken sehr stabil, wobei das Zoom noch wesentlich robuster daherkommt. Die Fußtaster haben viel Widerstand und wirken unkaputtbar. Beim Tonelab dagegen ist der Widerstand geringer und sie Taster wirken etwas billiger (obwohl das Gerät wesentlich teurer ist).
Nach einer Woche Testzeit wollte beim Tonelab einer der Taster nur noch gelegentlich schalten, was nicht unbedingt für deren Stabilität spricht.
Fazit:
Ich wollte mein Zoom beinahe verkaufen, bis ich bemerkte, dass ich beim Tonelab nicht annähernd so gute Zerrsounds herausbekomme. Der leicht defekte Taster hat mich ebenfalls suspekt gestimmt. Die Cleansounds des Tonelab überzeugen, aber insgesamt wirken die Klänge einfach nur flach im Vergleich zum Zoom.
Die Cleansounds des G7 wirken hifi-mäßiger, wenig vintage-like (das ist Geschmackssache).
Das G7 bietet einen USB-Ausgang zum Recorden (Vorsicht vor Brummschleifen), welches beim Tonelab fehlt.
Das Tonelab habe ich zurückgegeben und warte nun auf das ultimative Effektgerät. Das G7 ist schon mal ein Anfang, wobei das Tonelab noch nicht ganz ausgereift wirkt. Meine Meinung!
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